Kontakt

August-Ganther-Schule

Schulleitung Frau Erdrich
Schwarzwaldstr. 13
77704 Oberkirch
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Telefon: 07802 82-740
Fax: 07802 82 769

Neue Bildungspartnerschaft mit der Firma DOLL

Foto (v.l.n.r.): Johannes Meier (Techniklehrer August-Ganther-Schule), Schulrat Bernd Sandhaas,
Markus Walter (Arbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft), Brunhilde Rauscher-Doll (Marketing Fa. DOLL),
Marion Moch (Fachbereich Berufsorientierung August-Ganther-Schule), Rektorin Ursula Erdrich,
Klaus Trayer (Ausbildungsleiter Fa. DOLL), Bürgermeister Christoph Lipps

Schon seit geraumer Zeit bestehen zwischen der August-Ganther-Werkrealschule in Oberkirch und dem Oppenauer Unternehmen DOLL Fahrzeugbau ein reger Austausch und eine lebendige Zusammenarbeit. Mit dem Abschluss und der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zur Bildungspartnerschaft zwischen den beiden Einrichtungen wurde nun ein Zeichen gesetzt, das deutlich macht: die bisher erfolgreich verlaufende Zusammenarbeit soll beibehalten und darüber hinaus intensiviert und ausgebaut werden. „Die Bildungspolitik und die Schulen liegen mir besonders am Herzen,“ erklärte Brunhilde Rauscher-Doll, Leiterin des Marketings der Firma DOLL Fahrzeugbau. Schließlich würden bereits in der Schule die Grundlagen für eine gute Ausbildung gelegt, mit der die Herausforderungen der globalen und digitalen Veränderungen gemeistert werden können. Da Deutschland über keine natürlichen

Ressourcen verfügte, müsse der Wohlstand der Gesellschaft von den Menschen erarbeitet werden. Umso bedeutsamer sei es für ein Unternehmen, qualifizierte Mitarbeiter aus der Region auszubilden und zu beschäftigen. „Sie sind loyal, im Ort verankert und verwurzelt,“ meinte Doll. Wichtig sei es deswegen, den Jugendlichen im Renchtal frühzeitig aufzuzeigen, was das Unternehmen DOLL als Arbeitgeber zu bieten hat und welche Möglichkeiten ihnen dort auf ihrem beruflichen Weg offen stehen. Zu dieser Auffassung passt das Leitbild der August-Ganther-Schule hervorragend. „Bei uns steht die berufliche Ausbildung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt,“ bekräftigte die Rektorin der Werkrealschule, Ursula Erdrich. Eine Bildungspartnerschaft sei daher für sie und das gesamte Kollegium kein Papiertiger, mit dem man sich und das eigene Profil schmücken wolle, sondern werde mit interessanten und lebendigen Aktionen gefüllt wie die bisherigen gemeinsamen Projekte zeigten. Da im Bildungsplan des Wahlpflichtfaches „Natur und Technik“ das Thema „Fahrzeugbau“ eine große Rolle spielt, lag es nahe, dass Techniklehrer Johannes Meier die entsprechenden Unterrichtseinheiten mit der Firma DOLL plante und sie in den dortigen Lehrwerkstätten durchführte. Jedes Mal im tatkräftigen Einsatz zur Unterstützung der Praktikanten sind dann auch - neben den Ausbildern - die jungen Auszubildenden des Unternehmens. „Sie können dabei wertvolle Erfahrungen sammeln,“ meinte Ausbildungsleiter Klaus Trayer. Dass die Entwicklung und Gestaltung der Berufsorientierung an der Werkrealschule jedoch nicht nur auf den Schultern einer einzigen Lehrkraft ruht, hob Schulrat Bernd Sandhaas hervor. „Hier stehen alle hinter dem Konzept, die Schulleitung genauso wie die Lehrkräfte.“ Auch Bürgermeister Christoph Lipps zeigte sich überaus dankbar dafür, dass an der August-Ganther-Schule die Berufsorientierung bereits ab der 5.Klasse stattfindet und die Schülerinnen und Schüler sich in Betrieben vor Ort ein lebendiges Bild von den Berufsbildern in den unterschiedlichsten Berufsfeldern machen können. „Mit dieser Bildungspartnerschaft kommen zwei erfolgreiche Partner zusammen,“ sagte Lipps. So sei das Unternehmen DOLL international erfolgreich, die August-Ganther-Schule sei mit den landesweit überdurchschnittlichen Übergangszahlen von der Grundschule zur Werkrealschule ein wahrer Werbeträger für diese Schulform. Auch Markus Walter von der Arbeitsgemeinschaft „SchuleWirtschaft“ hob den hohen Stellenwert des Werkrealschulabschlusses in Verbindung mit einer anschließenden Berufsausbildung hervor und betonte die Bedeutung einer guten Arbeit in den Schulen. „Schließlich stehen sie miteinander im Wettbewerb,“ beschrieb er die Situation. Wichtig sei es aus diesem Grund, die Arbeit nicht nur im stillen Kämmerlein zu verrichten, sondern dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ zu folgen. Mit den Bildungspartnerschaften – so waren sich alle einig – wird auf jeden Fall viel Gutes getan: die Vielfalt wird auf allen Ebenen gefördert und die Jugendlichen erhalten große berufliche Möglichkeiten und Perspektiven.

Oberkirch/Oppenau (mo)