Kontakt

August-Ganther-Schule

Schulleitung Frau Erdrich
Schwarzwaldstr. 13
77704 Oberkirch
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Telefon: 07802 82-740
Fax: 07802 82 769

Bildungspartnerschaft Koehler

 

Oberkirch (mo). Die frühe Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern nimmt an der August-Ganther-Schule einen großen Stellenwert ein. Umso größer ist dort die Freude darüber, dass inzwischen der dritte Bildungspartner mit im Boot sitzt: die Papierfabrik Koehler hat jetzt den entsprechenden Vertrag unterschrieben und übernimmt damit gemeinsam mit der Werkrealschule unter anderem die Verantwortung dafür, dass die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen verbessert wird.

 

 

BP Koehler k„Es ist uns ein großes Anliegen, einen Beitrag im lokalen Bereich und damit für unsere gesamte Region zu leisten,“ erklärte Thomas Baur, Personalmanager der Firma Koehler. Sinnvolle Projekte sollen den Schülerinnen und Schülern helfen, den Weg zum richtigen Beruf zu finden.

„Unsere Ausbilder sind sehr engagiert,“ meinte auch Frank Lendowski vom Vorstand des Unternehmens. Nicht umsonst gehören die Koehler-Auszubildenden jedes Jahr zu den besten Absolventen. „Wir wollen den Grundstein dafür legen, dass wir weiterhin so erfolgreich sind,“ sagte Lendowski. Dazu gehöre das Aufzeigen von Zukunftsperspektiven durch interessante Projekte im Betrieb. Mit viel Freude unterzeichnete auch die Rektorin der August-Ganther-Schule, Ursula Erdrich, den Kooperationsvertrag. „Die Berufsorientierung ist bei uns ein Kerngeschäft,“ betonte sie. Wichtig sei es, die Schüler so früh wie möglich auf dem Weg zum geeigneten Beruf zu unterstützen und zu fördern.

Eine gute Ausbildung will nach Aussage von Oberbürgermeister Matthias Braun auch der Schulträger – die Stadt Oberkirch – gewährleisten. Die Einblicke in die Praxis machten dabei auf eindrucksvolle Art und Weise deutlich, was die Jugendlichen in der Ausbildung erwartet. „Sie erfahren aus erster Hand, welche Anforderungen gestellt werden und welche Stärken sie brauchen,“ meinte das Stadtoberhaupt. Dass die Schülerinnen und Schüler schon früh an die Berufswelt herangeführt werden müssen, dieser Meinung war auch Barbara Bundschuh vom Staatlichen Schulamt Offenburg. „Die Jugendlichen erfahren, welche Fähigkeiten sie brauchen, können gleichzeitig aber auch zeigen, was sie zu bieten haben,“ erklärte sie. Das Erfolgsrezept für die Zukunft seien in ihren Augen ganz klar die Bildungspartnerschaften zwischen Betrieben und Schulen.

Wie die Kooperation zwischen der Papierfabrik Koehler und der August-Ganther-Schule konkret ausgestaltet werden soll, wurde in dem Vertrag ebenfalls festgelegt, wobei bei allen Aktivitäten sowohl die technische als auch die kaufmännische Orientierung zum Zuge kommen soll. Neben Praktika und Informationen zu Berufen und Ausbildung soll auch der Bereich Bewerbung und Vorstellung thematisiert werden. Außerdem sind Unterrichtsprojekte mit Auszubildenden und Projekttage zu den Themen Wind, Solar, Wasser, Energie allgemein und Papierherstellung geplant.