August-Ganther-Schule

Werkrealschule mit Ganztagesschule

  

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August-Ganther-Schule

Schulleitung Frau Erdrich
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77704 Oberkirch
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Berufsinfotag an der August-Ganther-Schule

 

Die Bewerbung und das Zeugnis sind die Visitenkarte eines Menschen wenn es darum geht, eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz zu bekommen. Welche Dinge es dabei besonders zu beachten gibt und was auf jeden Fall vermieden werden sollte erfuhren die Mädchen und Jungen der achten Klassen der August-Ganther-Schule beim Berufsinformationstag. Er findet jedes Jahr als Bestandteil des umfangreichen Berufswegeplanes der Werkrealschule statt und wird von den Bildungspartnern Ernst Umformtechnik, Papierfabrik Koehler, Erdrich Umformtechnik und Pflegedienst Hodapp mitgestaltet.

Als absolutes „No go“ bezeichnete Elke Brückner von der Papierfabrik Koehler das Veröffentlichen von eigenen Bildern bei Facebook. Man sollte vielmehr darauf achten, dass man nicht in gänzlich privaten oder sogar peinlichen Situationen zu sehen ist, die von jeder beliebigen Person und so natürlich auch von Personalchefs begutachtet werden können. Wichtig sei die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen und auch Jens Boeuf von der Firma Ernst Umformtechnik machte deutlich, wie wichtig ein ordentliches Erscheinungsbild der Bewerbungsmappe ist. Außerdem, so Silvia Keller von der Firma Erdrich Umformtechnik, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Namen des Unternehmens und der Ansprechpersonen richtig geschrieben werden. Von Vorteil wäre es auch, wenn man in dem Beruf, den man anstrebt, bereits mindestens ein Praktikum absolviert hätte. Befindet man sich schließlich in einem Praktikum oder nimmt an Probetagen teil, sollte man sich immer bemühen und gut anstellen. „Damit kann man oft auch nicht ganz so gute Noten ausgleichen,“ erklärte Katrin Müller vom Pflegedienst Hodapp.

Ein absolutes Muss ist selbstverständlich die gute Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch. „Man sollte sich schon vorher über den Betrieb und den Beruf informieren,“ meinte Elke Brückner. Bei Unklarheiten könne man laut Aussage von Jens Boeuf auf jeden Fall im Unternehmen anrufen und nachfragen. Und wie bei den schriftlichen Unterlagen spielt auch beim Vorstellungsgespräch der erste Eindruck eine große Rolle: ein gepflegtes Äußeres ist genauso wichtig wie das pünktliche Erscheinen am richtigen Ort. Zur Präsentation der eigenen Persönlichkeit und zur Darstellung der Interessen und Fähigkeiten könnten schließlich auch Werkstücke, die Zuhause oder im Technikunterricht hergestellt wurden, mitgebracht werden. Den frühzeitigen Kontakt zum Betrieb, in dem die Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anstreben, sollten sie außerdem selbst herstellen, nicht die Eltern. Das zeige ein gewisses Maß an Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Engagement. Schließlich berichteten junge Auszubildende der Bildungspartner – zum Teil ehemalige Schützlinge der August-Ganther-Schule – über ihren Weg zur Entscheidungsfindung und machten deutlich, dass jeder Schritt wichtig ist und gut bedacht sein sollte, da man mit dem Beruf viel Zeit verbringt und er deswegen natürlich auch Spaß machen sollte.

Im Anschluss daran konnten sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen über die verschiedenen Berufsfelder in den Bereichen „Wirtschaft und Informationstechnik“, „Natur und Technik“ sowie „Gesundheit und Soziales“ informieren und Fragen zu den Ausbildungsbedingungen, Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten stellen.

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