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August-Ganther-Schule

Schulleitung Frau Erdrich
Schwarzwaldstr. 13
77704 Oberkirch
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Fax: 07802 82 769

Berufsinfo - Veranstaltung mit den Bildungspartnern

 

Wohin der berufliche Weg führen soll, das wissen viele Jugendliche noch nicht so genau. Bei der August-Ganther-Schule erhalten sie diesbezüglich hilfreiche Unterstützung – mit dem Berufswegeplan, der sie von der fünften bis zur zehnten Klasse begleitet. Ein Baustein davon ist die Berufsinformationsveranstaltung mit örtlichen Betrieben, die alljährlich für die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen durchgeführt wird.

 

Mit der Firma Ernst Umformtechnik, dem Pflegedienst Hodapp, der Firma Erdrich Umformtechnik und der Papierfabrik Koehler hatten sich die vier Bildungspartner der Werkrealschule in der Aula eingefunden, um die Mädchen und Jungen mit Tipps und Ratschlägen zu den Themen Bewerbung und Vorstellungsgespräch zu versorgen, aber auch, um ihnen ihre Betriebe und die dortigen Berufsmöglichkeiten vorzustellen. Besonders in den Kleingruppen – die Jugendlichen konnten sich für die Berufsfelder kaufmännischer, technischer oder pflegerisch-sozialer Bereich entscheiden – bestand die Gelegenheit zur intensiven Auseinandersetzung mit drängenden Fragen.

Was ist wichtig, worauf kommt es bei mir persönlich an, wo kann es Probleme geben? So kann zum Beispiel auch die Berufsschule zur Herausforderung werden. „Aber was an der Schule gelernt wird, wird im Betrieb gleich in die Praxis umgesetzt,“ erklärte Martina Hodapp vom Pflegedienst Hodapp. Das mache das Lernen leichter. Allerdings wies sie auch darauf hin, dass Altenpflege nicht nur körperliche Pflege sei, sondern dass auch die Fähigkeit und der Wille zur emotionalen Zuwendung eine wichtige Voraussetzung für die Mitarbeiterinnen sind.

Wie in allen anderen Bereichen auch spielen Praktika eine besonders wichtige Rolle, weil hier ausprobiert und festgestellt werden kann, was einem liegt und was zur Persönlichkeit passt. Gerade diese Persönlichkeit sollte man immer einbringen, auch im Vorstellungsgespräch. „Gebt euch so wie ihr seid,“ meinte Jens Boeuf, Ausbildungsleiter der Firma Ernst Umformtechnik. Natürlich könne man sich bei einem Vorstellungsgespräch verstellen. „Eine ganze Woche lang funktioniert das aber nicht,“ so Boeuf. Deswegen sei es auch von großer Bedeutung , sich gut auf Vorstellungsgespräche und Eignungstests vorzubereiten, nachdem man sich frühzeitig beworben hat. „Außerdem solltet ihr immer einen Plan B haben,“ empfahl Jens Boeuf mit dem Hinweis darauf, dass sich die Jugendlichen nicht an einen Wunschberuf klammern, sondern sich immer wieder über mögliche Alternativen informieren. Nicht aus den Augen verlieren sollte man jedoch auch den Weg, der sich nach dem Ende der Ausbildung auftut. „Es gibt viele Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten, auch in allen kaufmännischen Bereichen,“ erklärte Silvia Keller von der Firma Erdrich Umformtechnik, die in der Woche zuvor ein intensives Bewerbungstraining mit den Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen veranstaltet hatte.

Die Weiterentwicklung und damit Spezialisierung auf einem bestimmten Gebiet führe natürlich auch zu höheren Verdienstmöglichkeiten. Das alleine sollte nach Aussage von Elke Brückner von der Papierfabrik Koehler bei der Entscheidung für einen Beruf allerdings nicht im Vordergrund stehen. „Es sollte auf jeden Fall Spaß machen,“ meinte sie. Das bestätigten auch die Auszubildenden der Unternehmen, die mit zur Informationsveranstaltung gekommen waren, zum Teil ehemalige Schüler der August-Ganther-Schule. Sie haben bisher alles richtig gemacht: sich richtig und umfassend informiert, Praktika absolviert, viel Engagement gezeigt und schließlich für sich selbst die richtige Entscheidung getroffen.