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August-Ganther-Schule

Schulleitung Frau Erdrich
Schwarzwaldstr. 13
77704 Oberkirch
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Telefon: 07802 82-740
Fax: 07802 82 769

Berufswegeplan der August-Ganther-Schule

Der Berufswegeplan der August-Ganther-Schule sieht  speziell für die achten Klassen viele Aktionen und Projekte vor, die  sich über das gesamte Schuljahr verteilen. Eine dieser Aktionen ist der  „Infotag Berufe“ mit den acht Bildungspartnern der Werkrealschule. So  konnte Rektorin Ursula Erdrich Vertreterinnen und Vertreter der Firmen  Ernst Umformtechnik, Papierfabrik Koehler, Erdrich Umformtechnik, Ruch  NOVAPLAST, DOLL Fahrzeugbau, Decker´s EDEKA Frischecenter sowie des  Ambulanten Pflegedienstes Hodapp und der Sozialstation St. Elisabeth  begrüßen.

 Im Laufe der Jahre hat sich der Infotag somit gewissermaßen zu einer  kleinen aber effektiven schulinternen Berufsmesse entwickelt. Dabei  haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich direkt mit den  Ausbildern der verschiedenen Betriebe zu unterhalten und hilfreiche  Informationen zu den einzelnen Berufsfeldern zu erhalten. In den  Workshops können sich die Mädchen und Jungen außerdem praktisch  betätigen und gleichzeitig bei den ebenfalls an der Veranstaltung  teilnehmenden Auszubildenden der Unternehmen in Erfahrung bringen, wie  sie ihren Weg gefunden haben.

  

 auf den Fotos:

 - die Vertreter/Ausbilder der Bildungspartner der August-Ganther-Schule

 - Schüler der achten Klasse einem Workshop der Firma DOLL Fahrzeugbau

Den Entscheidungsprozess haben sich die meisten in der Tat nicht leicht  gemacht. Über das intensive Abfragen und Testen von Interessen sowie das  ausgiebige Sammeln von Informationen bis zu diversen praktischen  Aktionen wie das Freiwillige Soziale Jahr, Neben-und Ferienjobs oder  verschiedene Praktika haben die jungen Menschen sich auf eine  Entdeckungsreise begeben. Am Ende dieser Reise hatten sie nicht nur ihre  Fähigkeiten gefunden, sondern auch Möglichkeiten, diese in einem  entsprechenden Beruf und einem passenden Betrieb umzusetzen und  anzuwenden. „Das wichtigste ist, dass man bei der Arbeit glücklich ist.

Schließlich sollte man jeden Tag gerne dorthin gehen,“ meinte Diana  Peitsch, die an der August-Ganther-Schule die Mittlere Reife erworben  hat und bei der Firma DOLL Fahrzeugbau in Oppenau im dritten Lehrjahr  zur Konstruktionsmechanikerin ausgebildet wird.

 Wichtig sei es jedoch auch, sich über Alternativen Gedanken zu machen,  falls es mit dem ersten Berufswunsch nicht klappen sollte. „Findet  heraus, ob es noch einen anderen Weg und andere Möglichkeiten gibt,“  erklärte die engagierte Auszubildende. Hilfreich sei es dabei, so viele  Erfahrungen wie möglich zu sammeln. „Nutzt jede Gelegenheit, Einblicke  in die Berufswelt zu erhalten,“ riet Alina Wolff, Auszubildende bei der  Papierfabrik Koehler, den Jugendlichen.

 Worauf es den Betrieben bei einer Bewerbung ankommt, machten die  Ausbilder mit ihren Aussagen deutlich. Bei den technischen Berufen sind  das vor allem die Bewertungen in Mathematik und selbstverständlich im  Bereich Technik. „Außerdem sind uns die Noten in den Lernfächern  wichtig,“ erklärte Manuel Silva da Costa, Ausbilder bei der Firma Ruch  NOVAPLAST. Dadurch machten die Jugendlichen deutlich, dass sie bereit  sind, Zeit für eine Sache zu opfern, auch wenn sie sich vielleicht nicht  so sehr dafür interessieren. Jens Decker von Decker´s Frischecenter  achtet bei der Ausbildung im kaufmännischen Bereich nicht nur auf die  Mathematikkenntnisse, sondern vor allem auch auf die Verhaltensnote und  die Bewertung von Projektarbeiten. „Dadurch erkennen wir, wie gut sich  der Jugendliche in ein Team einfügen kann,“ berichtete Decker. Diese  Fähigkeit gewänne immer mehr an Bedeutung. Auf den Umgang mit Menschen  und Einfühlungsvermögen kommt es bei den sozialen Berufen an, wie  Bettina Feuerbach von der Sozialstation St. Elisabeth deutlich machte.

 „Wichtig sind jedoch auch die Deutschkenntnisse, da man es in unserem  Beruf mit medizinischen Fachbegriffen zu tun hat, die man verstehen und  richtig schreiben können sollte,“ erklärte sie.

 Bei den Bewerbungen tendieren die Unternehmen und Einrichtungen immer  mehr zur Online-Version. „Eine schön gestaltete Bewerbungsmappe ist  allerdings auch mal etwas Nettes,“ meinte Silvia Keller von der Firma  Erdrich Umformtechnik, während Elke Brückner von der Papierfabrik  Koehler und Svenja Maier einhellig für die Online-Bewerbung plädierten.

 Schließlich seien es die gleichen Unterlagen, nur eben als eMail, und  das ginge viel schneller. Doch ganz gleich welche Form die Bewerber  wählten, wichtig seien vor allem die richtigen Daten im Anschreiben.

 „Man sollte schon darauf achten, dass man die richtige Firma, die  richtige Adresse und den richtigen Ansprechpartner verwendet,“ machte  auch Jens Boeuf von der Firma Ernst Umformtechnik deutlich.

Oberkirch (mo)