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August-Ganther-Schule

Schulleitung Frau Erdrich
Schwarzwaldstr. 13
77704 Oberkirch
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Entlassfeier 2018

Das Ende eines Lebensabschnittes und gleichzeitig einen  Neuanfang feierten 38 Absolventinnen und Absolventen der  August-Ganther-Schule bei ihrer Entlassfeier in der Erwin-Braun-Halle.Die Zeit an der Werkrealschule ging für sie zu Ende – für 17 Jugendliche  mit dem Abschluss der Mittleren Reife, doch auf sie alle warten neue  Aufgaben und Herausforderungen. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel,“ meinte denn auch Rektorin Ursula  Erdrich, die in ihrer Ansprache die Lernzeit der Schülerinnen und  Schüler mit dem Training einer Fußballmannschaft verglich. So hätten  sich manche Mädchen und Jungen für ein Intervalltraining entschieden,  andere darüber hinaus für Zusatztrainingseinheiten mit besonderem  Engagement.

Für alle geht es jetzt auf die eine oder andere Weise weiter, entweder  in einer fundierten Ausbildung auf dem Weg zu einem Beruf oder zunächst  auf weiterführenden Schulen, um einen höheren Schulabschluss zu  erreichen.Ihnen allen wünschte die Leiterin der August-Ganther-Schule nicht nur, dass sie erfolgreich werden, sondern vor allem auch glücklich und  zufrieden.

Dass sie das zumindest mit dem bisher erreichten schon sein können,  bestätigte Bürgermeister Christoph Lipps, der sich als Vertreter des  Schulträgers an die Absolventinnen und Absolventen wandte. „Mit  Lerneifer und Zielstrebigkeit während der gesamten Schulzeit habt ihr  dieses Ziel erreicht,“ erklärte Lipps. Als wichtige Grundlage für das  Lernen nannte er die Unterstützung für die Jugendlichen von Seiten des  Lehrerkollegiums, der Eltern und der Schulsozialarbeit, eine enorm  wichtige Rolle spielten jedoch auch die hervorragenden pädagogischen  Bedingungen und das optimale Lernumfeld, die an der Werkrealschule  geboten würden.

Auf dem Foto sind die Preisträger zu sehen (Mit Schulleitung,  Bürgermeister Lipps, Lehrern und Vertretern der Firmen, die Preise zur Verfügung stellten)

„Wir sind stolz auf unsere August-Ganther-Schule,“ erklärte der  Bürgermeister, der das Bestreben der Stadt nach einer ausgewogenen  Schulvielfalt betonte. Ebenso sei die Werkrealschule aber auch bei den  Eltern, bei der Bevölkerung und vor allem auch in der Wirtschaft hoch  geschätzt. „Das zeigt die hervorragende Zusammenarbeit der Einrichtung  mit den Bildungspartnern und anderen Betrieben aus der Region.“  Den Abschied und den damit verbundenen Neuanfang betonten Christine  Tesmer und Kathrin Koch vom Elternbeirat und Förderverein. „Jedem Anfang  wohnt ein Zauber inne,“ zitierte Tesmer den Schriftsteller Hermann Hesse  und machte den Jugendlichen damit Mut, mit Zuversicht und Neugierde in  die Zukunft zu blicken. „Es werden noch viele Abschiede und Neuanfänge  kommen.“ Kathrin Koch erklärte, dass nichts Falsches daran sei, das  Leben als Wunschkonzert zu sehen. „Wünsche können der Anfang von etwas  Großem sein,“ meinte sie. Und ein Konzert fände schließlich immer mit  anderen Menschen statt, mit denen man gemeinsam einen Weg ginge, mit  denen man Freude und Leid teilen könne.

Nach den Ansprachen und der Überreichung der Zeugnisse und Preise  übernahmen die Schülerinnen und Schüler selbst das Kommando für die  Programmgestaltung. Die Schülersprecher Sophie Braun und Dennis Gerber  gaben einen Einblick in die umfangreiche Arbeit der  Schülermitverantwortung über das vergangene Jahr, bevor die  Abschlussklassen die Gäste mit ihren Darbietungen unterhielten. Die  neunten Klassen präsentierten Bilder von ihrer Abschlussfahrt nach  Berlin, die zehnte Klasse von ihrer farbenfrohen Feier mit der gesamten  Schülerschaft auf dem Schulhof. Die musikalische Umrahmung des Abends  übernahm in gewohnt mitreißender Weise die Schülerband der  Werkrealschule unter der Leitung von Christian Ziegler und Bernd  Schneider.

Während die neunten Klassen sich mit einer Choreografie für Hände und  einem Rap von Florian Quni verabschiedete, sagte die zehnte Klasse mit  dem Lied „Da müsste Musik sein“ auf Wiedersehen und präsentierte sich  ein letztes Mal als Mannschaft, in der jeder einzelne mit seinen  Charakterzügen und Eigenheiten eine wichtige Rolle spielte und die sich  auf das Spiel des Lebens bestens vorbereitet sieht.

Oberkirch (mo)