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August-Ganther-Schule

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Bildungspartner beim Berufsinformationstag

Foto: Die Auszubildenden der Bildungspartner (v.l.n.r.): Stefanie Golz  (Decker´s Frischecenter), Tom Locher (Papierfabrik Koehler SE), Peter  Bächle (Erdrich Umformtechnik), Sina Braun (Ruch NOVAPLAST), Diana  Peitsch und Eliane Glowka (DOLL Fahrzeugbau), Philipp Huber (Ernst  Umformtechnik), Valentin Trück (Sozialstation St. Elisabeth)

Hilfestellungen auf dem Weg zur geeigneten  Berufsausbildung erhalten die Schülerinnen und Schüler der  August-Ganther-Schule auf vielfältige Weise. Eine der Hauptaktionen im  Berufswegeplan der Werkrealschule ist der Berufsinformationstag mit  allen Bildungspartnern für die achten Klassen.

Zum ersten Mal seit es die Veranstaltung gibt gestalteten die  Auszubildenden der Firmen und Einrichtungen den Auftakt in der Aula.

Fast einhellig konnten sie berichten, dass sie über Erfahrungen und  Eindrücke, die sie während verschiedener Praktika gesammelt haben, zu  dem Beruf gekommen sind, den sie mittlerweile erlernen. „Dabei habe ich  eine Orientierung dafür gefunden, wo es hingehen soll,“ erklärte Diana  Peitsch, die bei der Firma DOLL Fahrzeugbau Konstruktionsmechanikerin  lernt und die - ebenso wie ihre „Kollegin“ Eliane Glowka  - durch ein  Projekt des Wahlpflichtfaches „Natur und Technik“ an der  August-Ganther-Schule auf die Idee kam, einen technischen Beruf erlernen  zu wollen.

Mit Philipp Huber (Firma Ernst Umformtechnik) und Tom Locher  (Papierfabrik Koehler) standen zwei weitere ehemalige Schüler der  Werkrealschule Rede und Antwort, und auch sie erklärten, dass sie über  Praktika, Betriebserkundungen oder Praxistagen bei den Bildungspartnern  zu ihrer Ausbildung gekommen sind. Manchmal führen auch Umwege zum Ziel,  erzählte Peter Bächle, der eine kaufmännische Ausbildung bei der Firma  Erdrich Umformtechnik absolviert, doch wie er waren auch Valentin Trück  von der Sozialstation St. Elisabeth und Stefanie Golz von Decker´s  Frischecenter davon überzeugt, durch die intensive Beschäftigung mit der  beruflichen Orientierung den richtigen Weg für sich gefunden zu haben.

 Dabei seien nicht nur gute Noten wichtig. „Ein große Rolle spielt das  eigene Bemühen und das selbstständige Engagement,“ meinte Sina Braun von  der Firma Ruch NOVAPLAST.

 Worauf es bei den Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen ankommt,  erklärten die Ausbilder der Bildungspartner. So sollte man auf jeden  Fall darauf achten, dass die richtige Adresse und die passende  Berufsbezeichnung in den Anschreiben angegeben sind. Außerdem sei es  ratsam, sich im Vorfeld über den Betrieb zu informieren, in dem man  arbeiten möchte.

 Je nach Berufsfeld sind die Noten in unterschiedlichen Fächern von  Bedeutung, auf die Kopfnoten – Mitarbeit und Verhalten – achten jedoch  alle gleichermaßen. Ein Augenmerk legen außerdem alle, ganz gleich ob im  technischen, kaufmännischen oder sozialen Bereich, auf die Grundtugenden  Gründlichkeit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Völlig unwichtig ist  dagegen das Geschlecht der Personen, die sich bewerben. So wurden die  Jugendlichen dazu aufgerufen, sich von dem Bild über typische  Männerberufe und typische Frauenberufe zu verabschieden.

 In Kleingruppen konnten sich die Schülerinnen und Schüler schließlich  noch genauer über die jeweiligen Firmen und Einrichtungen informieren  und erfuhren dort Details über Produkte, Tätigkeitsfelder,  Aufgabengebiete, Einsatzbereiche und Anforderungen, die in jedem  Berufsbereich verschieden sein können. Außerdem erhielten sie  Informationen über den Ablauf der Ausbildungen und spätere Möglichkeiten  zur Weiterbildung und –entwicklung.