August-Ganther-Schule

Werkrealschule mit Ganztagesschule


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Kontakt

August-Ganther-Schule

Schulleitung Frau Erdrich
Schwarzwaldstr. 13
77704 Oberkirch
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Telefon: 07802 82-740
Fax: 07802 82 769

Erfolgreiche Schule entlässt erfolgreiche Schüler

Wenn Könige den Hof verlassen, dann nur, weil sie  hinaus in die Welt reiten und einen Schatz suchen müssen. Für die  Absolventen der August-Ganther-Schule hat die Schatzsuche bereits vor  einiger Zeit begonnen, und sie sind ihrem Ziel ein gutes Stückchen nähergekommen: mit ihrem Abschluss sind sie bestens auf ihren Weg vorbereitet  und halten eine kostbare Schatzkarte mit vielen wichtigen Hinweisen für  die Zukunft in ihren Händen.

Als „Kings and Queens“ hatten die Jugendlichen zu ihrer Entlassfeier  eingeladen, allerdings erinnerte Rektorin Ursula Erdrich in ihrer  Ansprache daran, dass das Schulgebäude kein Schloss ist, dass niemand  dort Kronen trägt und sich weder Schüler noch Lehrer in einer  Märchenwelt befinden. „Der Alltag ist sehr oft alles andere als  königlich,“ meinte die Schulleiterin. Und doch: das wunderschön  renovierte Gebäude der Werkrealschule ähnele in einigen Bereichen einem  kleinen Schloss, und die Kronen der Könige und Königinnen seien am Abend  der Feier die zum größten Teil festlichen Roben, mit denen die  Jugendlichen das Ende eines Lebensabschnittes feierten. Für alle beginnt  jetzt eine neuer Abschnitt auf dem Weg zum Schatz: einige der  Neuntklässler bleiben an der August-Ganther-Schule,

um dort im nächsten  Jahr die Mittlere Reife zu absolvieren, viele jedoch verlassen die  Einrichtung, um eine Berufsfachschule, das Berufskolleg oder ein  Gymnasium zu besuchen oder eine Ausbildung zu absolvieren. Besonders  erfreut zeigte sich Rektorin Ursula Erdrich darüber, dass vier der  Absolventen eine Ausbildung in den Betrieben der Bildungspartner  antreten. „Damit trägt unsere Zusammenarbeit wertvolle Früchte,“  erklärte Erdrich, die auch ihrem Stolz darüber Ausdruck verlieh, dass  zwei Absolventen der 10. Klasse einen Landespreis für besondere  Leistungen in den Wahlpflichtfächern sowie die August-Ganther-Schule  erneut das Zertifikat „BoriS“ für besonderes Engagement zur beruflichen  Orientierung der Schülerinnen und Schüler erhalten haben.

Das Engagement auf allen Ebenen lobte auch Oberbürgermeister Matthias  Braun. „Die gute Arbeit von Kollegium und Schulleitung fällt auf  fruchtbaren Boden,“ meinte er. Gerade weil die August-Ganther-Schule ein  modernes und zukunftsorientiertes Konzept verfolge, an dem Schulleitung,  Lehrkräfte und Eltern gemeinsam mitwirken, sei die Stadt Oberkirch stolz  auf die Werkrealschule. „Sie ist unverzichtbar – eine Schule, die im  Ort, im Renchtal und darüber hinaus bekannt ist und geschätzt wird,“  erklärte Braun. „Sie spielt eine große Rolle im gesellschaftlichen Leben  unserer Stadt und ist eingebunden in die örtliche Wirtschaft.“ Dass dies  für Eltern und Kinder wichtig sei, zeigten die Anmeldezahlen, die weit  über dem Landesdurchschnitt liegen, so dass an der Werkrealschule nach  den Sommerferien erneut zwei fünfte Klassen an den Start gehen.

Den Schülerinnen und Schülern, die ihr Ziel an der  August-Ganther-Schule erreicht haben, wünschte Matthias Braun, dass sie  einen Weg finden, der ihren Persönlichkeiten und Fähigkeiten entspricht,  nachdem sie während der Schulzeit erfahren hätten, dass es sich lohnt,  sich anzustrengen. „Entwickelt eure Talente weiter und setzt Zeichen in  eurem Leben,“ forderte der Oberbürgermeister die Jugendlichen auf.

Über die eigenen Grenzen hinauszugehen, dazu rief die  Elternbeiratsvorsitzende Kathrin Koch die Absolventen auf. „Ihr habt  gelernt, Verantwortung zu übernehmen und sie auch zu tragen, auch wenn  dabei manchmal die Grenzen erreicht wurden,“ erklärte sie. Christine  Tesmer vom Förderverein forderte die Jugendlichen nach einem Zitat von  Mark Twain die Jugendlichen dazu auf, den sicheren Hafen zu verlassen  und machte sie darauf aufmerksam, dass der Ernst des Lebens sie  weiterhin begleiten wird, allerdings auch der Spaß. Dass der neben allem  Ernst in den vergangenen Jahren auf jeden Fall mit dabei war,  bestätigten die scheidenden Schülersprecher Melanie Vollmer und Tom  Locher. „Es war schön, ein Teil dieser Gemeinschaft gewesen zu sein,“  erklärten sie. Vor allem von der Unterstützung und den unermüdlichen  Anstrengungen der Lehrerinnen und Lehrer über die Jahre hinweg zeigten  sie sich beeindruckt. „Es gibt keine andere Schule, die sich so sehr  bemüht,“ meinten die Vertreter der Schülerschaft „Hier haben wir  gelernt, dass jeder Mensch gute Eigenschaften hat und dass auch Fehler  zum Leben gehören.“  Von den guten Eigenschaften zeugte schließlich das kurzweilige  Programm, mit dem die Schülerinnen und Schüler nach der Zeugnisvergabe  das Publikum unterhielten. Beim „Cupsong“ der Klassen 9a und 9b flogen  bunte Plastikbecher durch geschickte Hände, so dass den Gästen ein  erstaunliches rhythmisches Spektakel geboten wurde. Anschließend ließen  die Absolventen ihre Eindrücke von der Abschlussfahrt nach Berlin anhand  einer Präsentation Revue passieren und zeigten sich in einem kleinen  Video zum Motto „Ich und mein Bro“ von ihrer ausgeprägten humoristischen  Seite.

Mit „My heart will go on“, intoniert von Lea-Sophie Ritter an der  Klarinette und Jannick Vogl (Gitarre) startete die 10. Klasse ihren  Programmteil. Die Schülerinnen und Schüler warfen einen bebilderten  Blick auf die vergangenen sechs Schuljahre an der August-Ganther-Schule,  bevor die Mädchen der Abschlussklasse einen Tanz auf die Bühne  zauberten. Musikalische Akzente setzte bei der Feier die Schulband der  August-Ganther-Schule, die wie immer mit beeindruckenden Stimmen,  engagierten Musikern und mitreißenden Rhythmen für gute Stimmung sorgte.

 Oberkirch (mo).